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Sind wir alle Egoisten?

Vor kurzem bekam ich noch spätabends Besuch: Milee steht vor der Tür. "Darf ich reinkommen?" nervös hüpft sie von einem Fuß auf den anderen. Klar heisse ich sie in meiner Hütte willkommen. Die kleine Hexenkriegerin in Ausbildung schaut sich neugierig in meinem Heim um, nimmt den Elfenwein dankend in Empfang (bin ja ein aufmerksamer Gastgeber, auch wenn man mich überraschend besucht) und kommt dann auch gleich zu ihrem Anliegen. "Warum, Körmit, warum sind die meisten Leute - egal ob Grünhäute, Dunkelelfen oder gar Chaosmenschen - Egoisten und denken nur an sich selber? Warum wird man man beschimpft? Warum wird einem der kleinste Erfolg nicht gegönnt?" aufgeregt wirbelt sie mit den Händen durch die Gegend "Ist das so schwer, sich auch mal mit jemand anderem zu freuen? Jemanden einen Gefallen zu tun? Wir haben doch alle den gemeinsamen Feind, die Ordnung, sollten da nicht wenigstens wir zusammen halten?" Und das fragt sie einen Git, wo es mir doch in den Genen liegt, alles Glitzakram einzukassieren. Ich brauch mehr Details von ihr. Ah.... Es ging um die Wappen und wer wann daran kommen darf und überhaupt die gesamte Aufrüstung. Schwieriges und emotionales Thema.
"Ich bin doch noch klein und würde mich sooo über die Auslöscherrüstung freuen. Aber stattdessen gewinnt das jemand, der schon Invasor trägt, was will der denn noch mit Auslöscher? Da bin ich doch total gefrustet. Hätte er gepasst, dann hätte er auch die Medaillen bekommen, die er auch aus dem goldenen Beutel rausgenommen hat. Und wenn man den Gewinner dann daraufhin nett bittet, doch beim nächsten Mal zu passen, wird man beschimpft und schwerste Vorwürfe werden einem gemacht, nach dem Motto "Ihr Kleinen passt ja auch nicht auf die Kriegsherren und königlichen Wappen". Ja, haben wir nicht dasselbe Recht auf die Wappen/Medaillen wie sie? Wir tragen ja auch unseren Teil zum Gewinn der Schlacht bei. Haben wir dann nicht auch ein hohes Wappen verdient, weil wir gemeinsam einen hochrangigen Feind getötet haben? Ich finde schon. Und wollen die anderen denn nicht, dass auch wir "Kleinen" uns gut ausrüsten können? Je besser unsere Ausrüstung, umso schneller werden wir groß und sind tödlicher." Schmollend steht sie vor mir, die hübschen Wangen vor Aufregung gerötet, was ihren Liebreiz nochmal erhöht.
"Ach, meine Süße, die meisten Leute sind nunmal Egoisten und werden es immer bleiben. Das gilt genauso für unsere Seite als auch für die Ordnungsseite. Deswegen kann ich Dir eigentlich nur einen Rat geben: Suche Dir eine schlagkräftige Truppe, mit denen Du Dich gut verstehst und mit denen Du Dich absprechen kannst. Dann ist der Frustfaktor nicht so hoch und Du hast schnell Deine Ausrüstung zusammen. Gleichzeitig bleibe allen gegenüber fair und geh mit gutem Vorbild voran. Und lass Dich auf keine Diskussionen mit Idioten herab, denn die ziehen Dich auf ihr Niveau und schlagen Dich dort mit ihrer Übung."
Da schleicht sich ein Grinsen über ihr Gesicht. Kichernd gesteht sie mir, dass ihre Ignoreliste immer länger wird. Kenne ich, kenne ich. Was wurden mir doch schon für Vorbehalte gemacht, ich hätte angeblich nicht geheilt oder der Rezz hätte schneller kommen müssen oder überhaupt und sowieso. Daraufhin holt Milee ihre Standarte hervor. "Weisst Du, wie oft ich damit schon schwer verwundete Mitstreiter gerettet habe? Teilweise werde ich schon angeschrieben und um Hilfe gebeten. Und das, wo das eigentlich nicht mein Job ist. Aber wenn Du nicht dabei bist, dann muss das doch jemand übernehmen." Geschmeichelt streiche ich meine Robe glatt und grinse sie an. Sie ist inzwischen deutlich zur Ruhe gekommen und hat sich abgereagiert. "Danke Dir fürs Zuhören. Das tat gut. Du bist eben doch ein wahrer Freund." So sitzen wir in gelöster Stimmung vor meinem Feuer und trinken den Elfenwein noch aus.
Mein Fazit des Abends: Glitzakram in der eigenen Truhe haben, ist schon ein schönes Gefühl, aber mal zu passen und daraufhin die Freude auf dem Gesicht einer kleine Hexenkriegerin zu sehen, das ist doch noch so viel mehr wert. Prost!
26.1.10 16:41


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schnief

Auch einen kleinen Git plagt mal eine Erkältung. So schniefe und keuche ich in meiner Hütte vor mich hin. Das Lagerfeuer heizt, dazu wärmenden Zwergenschnaps (hicks) und zwischendurch Schlammbäder. Auf jeden Fall kriegt mich so keiner vor die Tür und Besuch wagt sich auch nicht zu mir, die haben Angst. Ein bisschen langweilig wird einem da schon... *seufz* Also die richtige Zeit um mal in der Erinnerungskiste zu kramen. Vielleicht fällt da ja noch was ab, mal schauen.
25.1.10 18:50


Glitzakram-Jagd

*Rumms* Meine Tür vibriert in ihren Angeln. Ich kenne nur einen, der so anklopft: Rudrok, ein Schwarzork ausm Nebendorf. Der ist doch etwas schwungvoll und weiss nicht so ganz, wohin mit all seinem Elan. Grummelnd öffne ich meine Tür und - wirklich - der Ork steht total aufgeregt vor meiner Tür und hüpft von einem Fuß auf den anderen. "Körmit, ich hab was entdeckt, ein Versteck. Das muss ich Dir zeigen! Da gibt es bestimmt Glitzakram!" Okay, damit ist mein Interesse geweckt. Ich schnappe mir meinen dicken Mantel, den neuen, noch funkelnden Stab mit dem gelben Halbmond und begebe mich zu meinem Reitwolf. Rudrok sitzt schon auf seiner weißen Reitsau "Aufm Weg gabeln wir noch 4 Dunkelelfen auf, die schon auf uns warten. Aber ich wollte ja unbedingt Dich dabei haben, deswegen bin ich nochmal kurz Dich abholen gegangen." Geschmeichelt schwinge ich mich behende in den Sattel und los gehts Richtung Kadrintal.
Über geheime Wege gelangen wir unversehrt in ein kleines Lager, wo schon die 4 Elfen warten. An Rudroks Sau hängen 3 kleine Fässer. Was das soll, will er mir ja nicht sagen, sondern hetzt uns alle einen schmalen Pfad die Berge hinauf. Brrr... Hier liegt schon wieder Schnee. Meinen Mantel noch enger um mich ziehend gelangen wir mit einem Mal an eine Tür mitten in der Bergwand. Wow. Zwergenwerk, keine Frage. Der Ork steigt ab und begibt sich zu irgendwelchen Gerätschaften links neben dieser Tür. Ich watschel wissbegierig zu dieser und bestaune die Zeichen. Die muss doch irgendwie aufgehen! Ich drücke auf die Zeichen, ziehe hier, zerre dort, doch die Tür öffnet sich kein Stück. Rudrok und die Elfen nehmen derweilen die 3 Fässer und machen irgendwas damit. Keine Ahnung, was das soll. Ich will die Tür öffnen! Mit meinem Stab haue ich dagegen, versuche mit meinen Zaubern ein Loch reinzusprengen, doch alles prallt davon ab. "Weg da!!!" Mit einem Mal zerrt mich Rudrok weg von der Tür und schmeißt sich mit mir in den Schnee. Knall-bumm. Die Tür ist in die Luft geflogen und es prangt ein großes Loch im Berg. Aha, da war also Sprengstoff in den Fässern, erklärt einiges. Schnee-abklopfend stehe ich wieder auf und wanke Richtung Eingang, um einen Blick reinzuwerfen. "Lass mich gefälligst vorgehen, Du neugieriger Git" macht mich der Ork von der Seite an und schubst mich ausm Weg. Grummelnd halte ich mich dicht hinter ihm. Mein Glitzakram! Da sollen mal alle anderen ihre Hände wegnehmen. Wozu haben wir überhaupt die Elfen mitgenommen? Muss ich nachher noch den Schatz teilen! 
Ein dunkler, enger Gang führt uns zu einer runden Tafel im Boden. Dahinter ein Gitter, das uns den weiteren Weg verschließt. Während wir noch versuchen, das Gitter zu öffnen, kommt mit einem Mal ein Schwung Skaven aus einem kleinen Rohr raus und greift uns an. Okay, die Elfen sind zum Glück recht schnell von Begriff und stürzen sich auf die Rattenvieher. Brrrr.... Gruselige Vieher. Nach drei Sturmangriffen stehen wir in den stinkenden und qualmenden Resten der Skaven und es scheinen auch keine mehr zu kommen. So öffnen wir in Ruhe das Gitter und klettern vorsichtig eine Treppe herunter. Mal schauen, was uns hier ewartet. Wir schauen um die Ecke und schon stürzt sich ein Champion auf uns, doch dank unserer mächtigen Kampfkraft liegt der bald im Dreck. Voller Vorfreude greife ich in seine Taschen, da glitzert es so schön. Leider finde ich nur einen Ring, der von den Stats her völlig uninteressant ist für mich. Dafür strahlt die Hexenkriegerin umso mehr und legt den Schmuck gleich an. Hmm... Steht ihr. Bringt die langen, schlanken Finger wunderbar zur Geltung. Das muss ich ihr natürlich auch sagen, der süßen kleinen Deern. Rudrok stößt mich vorwärts "Hör auf zu flirten. Wer weiss, was hier noch für Gefahren auf uns warten."
Einen engen Gang lang begeben wir uns weiter in die Tiefe und stehen wieder vor einer Gittertür. Neben uns sind drei Hebel zu sehen, mit Zwergenrunen verziert. Nach einigem Hin und Her gelingt es uns, die drei hintereinanderliegenden Gittertüren zu öffnen und wir gelangen in eine große Halle voller Säulen und anderem Zwergenwerk. Staunend begeben wir uns tiefer in die Halle als sich mit einem Mal die Tür hinter uns mit einem lauten Knall schließt und aus dem Dunkeln zwei Biester auf uns zustürmen: ein Rattenoger und - schon wieder - ein Skaven. Hier zeigt sich, dass Rudrok seinen Job versteht. Übers ganze Gesicht strahlend verwickelt er den Rattenoger in einen Nahkampf, während sich der schwarze Gardist um den Skaven kümmert. Wir konzentrieren alle unseren Schaden auf diesen dicken Oger und schon kurze Zeit später liegt der im Dreck, so dass wir uns nur noch um den Skaven kümmern müssen. Der wuselt um uns herum, peitscht mit seinem langen Schwanz durch die Luft, aber all seine Gegenwehr hilft nichts, er ist unserer geballten Kraft nicht gewachsen. Schweißgebadet stehen wir da und freuen uns schon auf den Schatz. Diese Biester haben doch bestimmt irgendwo was versteckt. Meine Glitzakram-aufspürende Nase zuckt, doch alles, was ich finde, sind Schultern für nen Magus und - zum Glück - ein paar Münzen für uns alle. Entspannt begeben wir uns wieder nach draußen. Die Ausbeute war doch eher mager, aber generell ein schönes Abenteuer. Die 4 Dunkelelfen grüßen ehrfurchtsvoll und reiten auf ihren Echsen Richtung Kriegslager. Rudrok und ich schauen uns stolz an. "Da hast Du was Tolles entdeckt" muss ich ja anerkennen. "Und ich werde weitersuchen. Bist Du bei weiteren Abenteuern dabei?" Was für eine Frage. Bei der Aussicht auf Glitzakram bin ich immer dabei. Doch jetzt erstmal ab ins Warme. Das muss ich unbedingt Quack und Myr erzählen. Die werden vor Neid platzen. So reiten wir geschwind Richtung Heimat und lassen das ausgeplünderte Versteck hinter uns. Vielleicht schauen wir bei Gelegenheit mal wieder vorbei.
14.1.10 16:56


Blogstöckchen Mediennutzungsverhalten

Draußen schneit es und ich sitze gemütlich in meiner Hütte und beschäftige mich mit einem Blogstöckchen, dass der Yitu mir mal wieder zugeworfen hat. Im Kamin brennt ein wärmendes Feuer, neben mir aufm Tisch steht ne Flasche Elfenwein (Geschenk meiner Myr) und ich hab nichts besseres zu tun (draußen schneit es nach wie vor und da jagt man keinen Git vor die Tür, also wirklich nicht).

Schauen wir uns das Thema "Mediennutzungsverhalten" (was für ein Wort. Sowas kann auch nur wieder Hochelfen einfallen. *schnaub*) doch mal genauer an:

Mediennutzungsverhalten: WebTV
Das Einzige was ich Git mir aufm Fernseher anschaue, sind Squigwrestlingkämpfe. Na gut, damit gehen auch 23 der 24 Stunden am Tag vorbei. Zwischendurch eben die Werbung für die neusten Snacks und Drinks oder die Parolen "We want you for the WAAAGH", aber die Pausen nutze ich sinnvoll zum mal um die Ecke gehen. Außerdem WebTV? Hab da so einen kleinen Fernseher, das reicht völlig. Was anderes als Squigwrestlingkämpfe interessiert uns Gits auch nicht, womit
Mediennutzungsverhalten: Privat-Sender
auch weg wäre. Es gibt nur einen Sender.

Mediennutzungsverhalten: Festplattenrekorder
Hab ich im Hirn, das reicht. Was ich einmal gesehen/erlebt habe, das ist da oben gespeichert und kann bei Bedarf abgerufen werden. *stolz in die Brust werf*

Mediennutzungsverhalten: MMO/PC/Blog
Ahem, ja, also, ahem, wie soll ichs sagen? Mein PC läuft die meiste Zeit des Tages... Und bloggen tu ich auch (sonst würdest Du das ja auch nicht lesen, werter Leser). So ein Git hat viel zu erzählen, sonst platzt er, und meine Gilde streikt schon langsam aber sicher, wenn ich denen wieder die Ohren vollblubber. Laut denen soll ich lieber schreiben, da wäre ich harmlos beschäftigt. Ahem...

Mediennutzungsverhalten: Wii
Meine wunderbar, athletische Figur kommt nicht von alleine. Täglich 30 Minuten Yoga-Training für Gits auf der Wii ist Pflicht! Quack hält dagegen den Weitsprungrekord beim Skispringen, die Mistkröte...

Mediennutzungsverhalten: Radio/Mp3
Das Radio wird zumeist als Soundtrack für Git-Karaoke benutzt. Bei unseren gemeinschaftlichen Schlammbädern wird im Kanon zu den neusten Liedern gesungen. Unsere lieblichen Stimmen sind weltbekannt, berühmt und berüchtigt. Schon so manche Armee wurde davon in die Flucht geschlagen. Mit so nem kleinen Mp3-Player geben wir uns aber nicht da. Das müssen die richtigen Ghettoblaster sein. Ein Squig kriegt den umgeschnallt und zu aufmunternden Musikstücken folgen wir ihm lautgröllend lieblichsingend in die Schlacht.

Mediennutzungsverhalten: Zeitung
Sehr wichtig. Täglich hängt das neuste Exemplar bei mir auf dem Örtchen.

Mediennutzungsverhalten: Zukunft
Mal schauen, was die neuste Erfindungen der Grünhäute sein wird, und was davon meinen Ansprüchen genügt. 

13.1.10 14:19


Eine Einladung

Brrr... Zitternd ziehe ich mich wieder in meine Hütte zurück. Wenn ich nicht das Klappern des Briefkastens gehört hätte, hätte ich mein zartes Näschen sowieso noch nicht aus der Tür gestreckt. Kalt ist das, überall Eis und Schnee, das ganze Dorf scheint im Schnee zu versinken. Das ist nichts für mich kleinen Git, nee nee. Was bin ich froh, dass wir unsere Squiglehrlinge haben, die Schneeschiebedienst haben. Am Anblick des klappernden Grasseluk, der seine Squigs vor die Schneeschaufel gespannt hat und die nun durchs Dorf führt, um die Wege begehbar zu machen, habe ich mich ja schon so ein bisschen erfreut. Vor allem da die immer noch nicht wirklich auf ihn hören mögen, mutig ist er, das muss man ihm lassen. Da höre ich das Brechen von Holz. Ein Blick aus meinem Fenster reicht, um das Elend zu sehen. Die Squigs haben sich losgerissen und hüpfen wie blöde durchs Dorf und Grasseluk ist mit der Schaufel im vollen Tempo an meinen Zaun geknallt. Seufzend ziehe ich die Robe enger um mich, schnappe meinen Stab und begebe mich nochmal in die Kälte. Meine Zauber kommen von ganz alleine, die Platzwunde auf seiner Stirn heilt im Nu. Ich schnappe ihn mir und treibe ihn vor mich hin in die Hütte. "Hier, trink" und artig nippt Grasseluk an seinem heißen Schnäpschen. Langsam kriegt er auch wieder schön gesunde grüne Hautfarbe, schön, das hab ich wieder gut geheilt. Draußen hat Luciva inzwischen die Squigs eingefangen und ins Gehege zurückgetrieben. Quack begibt sich mit seinem Stab nach draußen und schmilzt mit seinen Zaubern den Schnee einfach weg von den Wegen. Okay, auch ne Möglichkeit (aber nicht so amüsant).
Hmm... Da war doch was? Ach ja. Post. Suchend schau ich mich um. Wo hab ich die Schriftrolle nur hingelegt? Ich wühle mich durch meine Taschen und in der letzten Robentasche find ich sie. Seltsame Elfenzeichen. Na, was für ein Glück, dass ich so gebildet bin. Irgendwo habe ich doch ein Buch darüber gehabt. Murmelnd ziehe ich an meinen Regalen vorbei, schnappe mir die Leiter, klette geschwinde hoch und finde auf dem höchsten Brett wirklich das gesuchte Büchlein. Wer kann mir sowas nur schicken? Oh... Ein Schwertmeister namens Yitu. Von dem habe ich schon mal gehört, stimmt. Nur begegnet bin ich dem noch nicht, aber seiner süßen Erzmagierin Linlu. Okay, ist ein Hochelf, ja, das ist ein Minuspunkt, aber irgendwie was fürs Auge ja trotzdem... So, mal gucken, was er denn will und warum er ausgerechnet mit mir Git Kontakt aufnimmt (frag mich ja immer noch, wie es die Schriftrolle hierher geschafft hat. Da dürfte so mancher Kurier bestochen worden sein): Er will Fotos machen! Wow. Da scheint sich die Nachricht von meiner Schönheit ja inzwischen auch zu den Ordis rumgesprochen zu haben, kann man ja auch gut verstehen. Geschmeichelt streichel ich meine Robe glatt. Da fühle ich mich ja geehrt und werde auf jeden Fall hingehen, auch wenns die Feinde sind. Neutraler Boden ist gut. Bin ja mal neugierig, wie die aus der Nähe riechen OHNE Kampfgeruch und vor allem, wie die sich so geben werden. Ahem, muss mich verbessern: Ich bin natürlich wissbegierig, nicht neugierig! In diesem Sinne: Wer kommt noch?
6.1.10 18:16


Körmits Jahresrückblick

Es ist großes Neujahrs-Git-Treffen in unserem Dorf. Wir sitzen gemütlich ums Lagerfeuer, trinken erbeuteten Zwergenschnaps und Elfenwein, die Stimmung ist ausgelassen und wir kommen - wie sollte es anders sein - ins große Plaudern. Quacksalber erzählt von den großen Schlachten des letzten Jahres, der Nachwuch hängt gebannt an seinen Lippen und meine Gedanken gehen auf Reise. Was war das doch für ein Jahr und wieviel ist passiert, was hat einen geprägt, was gerät fast in Vergessenheit, worüber musste man lachen, worüber weinen, was war sinnvoll, was einfach nur zwecklos. Es wird also Zeit für
"Körmits Jahresrückblick".
Zusammen mit dem Treiba Luciva betrat ich im Juni das Schlachtfeld. Lucivas Squigs waren anfangs eine wahre Plage, nach kurzer Zeit gewann ich sie doch recht schnell lieb: Wenn der Squig doch sterben musste, hatten wir noch die Möglichkeit uns zu wehren, bis der Mob denn bei uns war. Das war auch nicht feige von uns, sondern strategischer Rückzug, um das mal klar zustellen! Pöh.
Im Ostland und Land der Trolle hatten wir die ersten richtigen Schlachten und konnten die ersten Burgen erobern, metzelten Ordis, mussten selber einige Wunden einstecken, lernten neue Leute kennen, alte Kampfgefährten von Carroburg trafen bei uns ein und es wurde Zeit für unsere eigene Gilde.
Am 26. Juni 2009 riefen Luciva und ich mit Hilfe einiger Kampfgefährten aus dem T2 "crank" ins Leben, wobei der Name = Programm ist:
C wie 'chaotisch'
R wie 'radikal'
A wie 'adrenalinfördernd'
N wie 'nervenaufreibend'
K wie 'kampferprobt'
Noch vor Ende des Jahres haben wir Gildenlevel 30 erreicht und können inzwischen eine recht schlagkräftige Truppe um uns scharren, vor allem viele Gits, aber das ist ja auch kein Wunder, denn wir sind nun mal die Bestan! (und wer daran zweifelt, kriegt meinen Stab solange auf den Kopf geknallt, bis er es endlich einsieht)
Kaum im letzten Viertel unserer Ausbildung angekommen, mussten wir das erste Mal die Unvermeidliche verteidigen, was wir natürlich auch erfolgreich schafften. Was war das dann aufregend, als wir dann das erste Mal in Altdorf standen und die Stadt abfackeln durften.
Eines der dämlichsten, witzigsten und denkwürdigsten Erlebnisse hatte ich in den Ländern der Toten: Eine Grab-erfahrene Gruppe engagierte mich als Heiler und kam auf die Idee, das Grab von den Feinden zu reinigen. Wir stürzen uns voller Elan ins Grab, das Adrenalin schießt durch unsere Adern: Feinde moshen! Im Vorraum stolpern wir über einen gepanzerten Zwerg, der sofort umgehauen ist. Voller Siegesgewissheit laufen wir durch die Gänge bis zum 5. Boss, nirgendswo stoßen wir auf weitere Feinde, aber irgendwo müssen die doch sein. Auf dem Rückweg schauen wir in jede Ecke, räumen die Skelette zur Seite - nicht dass sich jemand dahinter versteckt hat -, das Adrenalin wandelt sich um in Frust und Verzweiflung: da steht doch so ein Elf am Ordereingang versteckt in der Ecke und ist für uns von unten nicht angreifbar. Stattdessen wird emotet und ich musste herzhaft lachen. Sowas kann auch nur mir kleinen Git passieren. Aber wieder typisch Hochelf: versteckt sich statt zu kämpfen, pfui! Dort lernte ich auch Warcrypto kennen, die ich an meiner Seite sehr schätze, auch wenn ich den Kelch schon so manches Mal zu spüren bekommen habe... Na ja, Dunkelelfen sind ja manchmal etwas ungeduldig, vor allem mit kleinen, vorlauten und wissbegierigen Gits. Die verstehen eben nicht die Grundsätze des Gitlebens: Glitzakram gehört alles mir und wenn was glitzert, muss das sofort inspiziert werden. Sonst kommt nachher noch so ein Zwerg vorbei und will das stehlen. Das geht ja mal gar nicht. Also: drauf und alles meins! Neuerdings läuft bei uns in der Gegend übrigens so ein Lehrlingsschamane namens Glitzakram rum. Den stecke ich aber lieber nicht in meine Schatztruhe, sonst bedient der sich da noch. Nee nee, Gegner, den darfste behalten, versprochen!
Tja, meine geliebte Myr weilte eine Zeit in Asien - ach, was war mir da doch langweilig - doch zum Glück kam sie bald zurück. Hatte eben Sehnsucht nach ihrem Lieblingsgrummelgit. Kann man ja verstehen, bin ja auch zu schnuckelig und liebenswert.
Manche der Ordis lernte man schätzen und ich freu mich immer wieder, wenn ich einen geschätzten Gegner auf dem Schlachtfeld begegne. Die scheinen mich allerdings nicht zu schätzen oder warum habe ich immer wieder diese blöden Hexenjäger an mir kleben? Man haut keinen kleinen Git, also wirklich. Das müssen manche doch noch lernen, hmpf.
Und nun sitze ich hier mit all meinen Kampfgefährten in sternenklarer Nacht, der Himmel wird von Feuerwerken erleuchtet und bin doch sehr zufrieden mit dem letzten Jahr. Meinen neuen Stab mit dem gelben Halbmond aus dem Verlorenen Tal fest in der Hand freue ich mich auf das kommende Kampfjahr, neue und alte Freunde sowie Gegner und so manche spannende Schlacht!
/toast
4.1.10 18:01


Schönheit. Was ist das?

Schönheit. Was ist das? Ich mein, dass wir Gits die besten, schönsten und sowieso die tollsten Lebewesen sind, steht ja mal fest (deswegen sind wir ja auch so beliebt und gefürchtet, ha!). Und unter uns Gits bin ich mit Abstand einer der niedlichsten und grummeligsten, was natürlich nochmal ein Schönheitsfaktor ist. Alleine meine zarten Fledermausohren und die tief heruntergezogenen Mundwinkel sind an Schönheit nicht zu übertreffen! 
Auf jeden Fall stehen nun um mich herum einige der süßesten Dunkelelfinnen, die es gibt, sind dabei sich zu beschimpfen und wollen die ganze Zeit von mir wissen, wer denn nun die Schönste von ihnen ist. Und das soll ich entscheiden, ich armer kleiner Git.
Meine geliebte Zauberin Myr funkelt mich an. Chaosschwarz mit Flammenorange gefärbtes Talar, den Sandsturmstab fest in der Hand (autsch... Vor dem habe ich Respekt, denn der tut weh, wenn sie ihn mir aufn Kopf haut...). Was meine Myr für mich schön macht, ist - neben dem Aussehen - das Lästern, das Quasseln, die ständige Unterhaltung. Sie ist sehr von sich eingenommen, aber das ist ja auch kein Wunder. Die Zauberinnen tendieren doch alle in die Richtung (und das nur da die eben "zaubern" können. Das sie sich dabei immer selber in die Luft sprengen, sehen die nicht. Ohne uns Schamis wären die nichts!). Natürlich ist sie die Schönste (alles andere wäre auch sehr schmerzhaft für mich...).
Dabei wandert mein Blick zu einer kleinen Hexenkriegerin, die sich noch in der Lehrzeit befindet... Milee. Fliederfarbene Haare, kleiner Stirnreif, das Korsett silbern-glitzernd. Sie zwinkert mir verschmitzt zu und wippt in der Hüfte. Hmm.... Süß, eindeutig.
Warcrypto hebt drohend ihren Kelch und whispert mir zu "Lass die Finger von Milee. Die ist viel zu jung für Dich." Na ja, ich bin ja auch jung und knackig. Daraufhin liegt die Jüngerin am Boden und krümmt sich vor Lachen. Also wirklich. Hmpf....
Die Stimmen der Dunkelelfinnen werden immer lauter und dringender, die Luft um mich herum immer bedrohlicher. Net zieht Poebelnetti an den Haaren, Milee lässt ihre Dolche im Mondlicht glitzern, Myr hält ihren Stab drohend auf sie gerichtet, Faleera will sich schreiend auf mich stürzen, da entringt sich meiner Kehle ein lauter Schrei!
"Wach auf. Du weckst noch das ganze Dorf." Quacksalber steht drohend neben meinem Bett, schüttelt den Kopf und verlässt dann knurrend meine Hütte. Schweißgebadet richte ich mich auf, langsam wird mir bewusst, dass das alles nur ein Alptraum war. Puhh... erleichtert wühl ich mich wieder in meine Decken. So schön Dunkelelfinnen auch sind: in einer Meute von denen gefangen zu sein, das hält kein kleiner Git aus. Und sein wir doch mal ehrlich: an uns Grünhäute reicht eh niemand ran! Wir sind da Bestan und da Schönstan! 
30.12.09 09:58


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