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Ein Schlückchen in Ehren...

Hicks. Es is Fassend. Eigentlich is das ja so ein Stumpzn-Fest und wir feiern das ja auch nicht. Wir versuchen nur zu verhindern, dass die Ordis in Ruhe feiern können. Das habn die nämlich nicht verdient! Außerdem: so ein Schlückchen in Ehren kann ein Git nicht verwehren. Leider muss ich nach so einem kleinen Fässchen imma ne Pause für 10 Minuten einlegen, damit ich nicht gleich umkipp. Sicha ist sicha. Ist allerdings auch imma ein ganz schönes Gewusel rund um so ein Fass, denn den Schnaps wollen alle haben. Isse nunmal sooo legga. Wenn man dann irgendwo so einen Haufen Gits sieht, dann weiß man eben: da gibts was zu feiern (oder Glitzakram), also zieht das noch mehr Gits an. Sehr praktisch! So trifft man mit einem Mal seine Kumpels und aus dem Auge verlorene Kampfgefährten wieder. Da wird angestoßen, da wird gerülpst, da wird gefeiert. In dieser, sagen wir mal, heiteren Stimmung is es nur natürlich, dass wir den Ordis gegenüber angeben müssen. Das steckt uns nunmal in den Knochen: "Gits sind da Bestan" und das müssen wir eben lauthals kund tun. In diesem Sinne: PROST!
18.12.09 17:37


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Nordland soll brennen!

Nordland. Von unserem Kriegslager aus reite ich geschwind Richtung Süden. Mein treuer Wolf und ich fliegen bei sonnigem Wetter durchs Land auf der Suche nach einem Bauernhof. Dort wollen wir brandschatzen und moshen, so richtig schön sich austoben. Quacky hat mir erzählt, dass wir dort als Belohnung eine Rolle bekommen würden, die vielleicht nach nichts aussieht, aber die würde unserer Gemeinschaft gut tun. Ich soll mir die mal ganz schnell besorgen und benutzen. Lass mich ja eigentlich nicht unter Druck setzen, aber hab ja eh nichts anderes zu tun, und deshalb befinden wir uns nun im Nordland. Wir biegen um eine Kurve und schwupps, stehen wir auf einem weitläufigen Bauernhof. Da, der erste Heuwagen. Schnell anzünden, bevor es jemand merkt. So zündel ich auf dem Bauernhof rum. Mist. Nach 10 lichterloh brennenden Wagen kommen haufenweise Wachen auf mich zugestürmt. Zum Glück bin ich ja ein Kampfgit. Meine Selbstheilung und der Schaden an den Mobs ist unschlagbar. Wumms, da liegen sie im Dreck und ich führe ein kleines Freudentänzchen auf. Da reitet mich von hinten so ein dämlicher Held übern Haufen. Aua, das tut doch weh! Außerdem wird meine Robe ganz sandig und die darf doch nur Schlamm und Blut an sich kleben haben. Sauer richte ich mich auf und wende meine Aufmerksamkeit dem Helden zu. Der lebt nicht mehr lange, ha. So soll's sein. Zufrieden reibe ich meine Hände, rufe meinen Wolf und ab gehts, Belohnung abholen. Der Auserkorene drückt mir einen goldenen Beutel in die Hand und befiehlt mir, mich im Königspalast in der Unvermeidlichen zu melden. Aber erstmal in den Beutel gucken, Glitzakram, alles meins! Schuhe des Gemetzels befinden sich dadrin. Hmm.... Neue Hausschuhe für mich, nett, nett, nimmt man mit.
Die Rolle wird mir im Palast auch gleich ausgehändigt. Da bin ich ja mal nun neugierig, ähm wissbegierig. Mitten vor der Tür bleibe ich stehen und fange an, die Rolle zu lesen. So ein Ork rennt mich dabei fast um und macht mich noch blöde an. Ich glaube, der will nichts lernen, sonst wüsste er, dass ich alles sofort anschauen/lesen muss, damit sich mein Wissen mehrt, jaja. Bösen Blickes lese ich weiter. Den Sinn des Textes geht mir ein bisschen verloren und als ich am Ende der Rolle bin, löst sie sich in meiner Hand auf! Voller Schreck frage ich mich, was das nun für unsere Gilde gebracht haben soll. Ein Blick auf unseren Erfahrungsbalken zeigt es mir dann: einen Sprung um 20% nach oben. Wow, okay. Dafür hat sich das Moshen gelohnt.
Da reite ich doch gerne noch ne Runde nach Donnerberg, auch wenn es schon recht düster geworden ist. Na, schaut selber.
Mein Wolf meinte, im Boden versinken zu müssen, das scheuert ganz schön auf der Haut, wenn man so durch den Stein reitet, gemein sowas. Zum Glück waren wir trotzdem so schnell wie die Echsen und Pferde der anderen. Wir stürzten uns auf die Feinde beim Schlachtfeldziel, fröhliches Zwergen moshen, da steigt die Laune doch gleich ins Unermessliche. Leider war ich für die wohl ein ziemliches Feindbild (versteh ich gar nicht, bin doch sooo harmlos!), denn irgendwie hatte ich innerhalb kürzester Zeit alle an mir kleben, die meinten, mit ihren Äxten, Hämmern und Beilen auf mich einschlagen zu müssen.
Wie kann man einen Git nur hauen? Ich bin doch sooo lieb und tu keiner Fliege was zu leide (die schmecken nämlich nicht, so mal am Rande erwähnt. Ist echt nichts dran und dafür all die Mühe, nee nee)! Da mache ich mich lieber ganz klein, kauer mich zusammen und versuch zu überleben. Leider haben die Zwerge hier verdammt viel Leben. Nachdem der Held sich das dritte Mal auf uns stürzt, ziehen wir uns lieber wieder etwas zurück. Man muss es nun auch nicht übertreiben.
Gähnend recke und strecke ich mich. Es wird Zeit fürs Bettchen. Das dritte Lagerfeuer brennt, der Blutige-Abend nähert sich in großen Schritten. Muss noch den Glitzakram verpacken. Das mach ich morgen. Jetzt erstmal ausruhen. Gute Nacht.
16.12.09 18:13


Blut, Blutiger, Blutgefertigte Enklave

Blutgetränkte Wände. Man muss aufpassen, dass man nicht in den Blutpfützen aufm Boden ausrutscht. Ja, damit hätte ich ja rechnen müssen, denn wir sind hier in der blutgefertigten Enklave in der Unvermeidlichen. Warcrypto hat mich an meinen süßen Fledermausöhrchen hierher geschleppt, autsch, dabei hatte ich es mir schon so gemütlich in meiner Hütte gemacht. Dunkelelfengewalt gegenüber kleinen Gits, pfui, schämt Euch! Grummelnd stütze ich mich auf meinen Stab und schau mich um. Wenigstens nette Begleitung in Form einer Hexenkriegerin, die mich listig von der Seite her angrinst. Außerdem tritt ein Choosen aufgeregt von einem Fuß auf den anderen, wodurch die Blutpfützen gut in Schwingung geraten. Frage mich auch immer wieder, wie stark man sein muss, um so eine Rüstung tragen zu können. Da kommt man doch richtig ins Schwitzen, oder? Da lobe ich mir meine luftige Robe, wobei ich mal wieder ne neue gebrauchen könnte. Meine zarten Githände sind nicht zum Löcher stopfen erdacht. Grummel... Der Squig neben mir springt schon nervös in der Gegend rum und der Magus hetzt seine Dämonen auf. Das kann lustig werden.
Vorsichtig linsen wir um die Ecke, mal gucken, was uns da erwartet. Tiermenschen on masse, igitt, die mag ich nicht, brrr... Anscheinend geht es dem Choosen ähnlich, denn mit lautem Gebrüll wirft er sich denen entgegen. Wildschweine kommen angetrabt und wollen ihre Hauer in mich bohren. Mein Stab schlägt mit einem Knacken auf ihre Nasen, so dass sie vor Schmerzen aufschreien. Ha, richtig so, geht nieder. Bei mir gibts heut abend Wildschweinbraten! Ich bin noch am fröhlichen plündern, da stürzt sich der Rest der Gruppe schon in die nächste Gruppe. Boah, die haben echt kein Verständnis für Glitzakram! Alles was glitzert ist mein, mein, mein. Da können die auch mal warten, grummel. Zum Glück sind meine Heilzauber unschlagbar und der Choosen geht nur mit leichten Beulen aus dem Kampf. "Bleib nicht zu weit zurück, kleiner Git" kriege ich mit einer Kopfnuss noch gesagt, da stehen wir mit einem Mal in einer größeren Halle. Zu sehen sind drei große, fette Mobs, die sich in einer Schlammmulde wälzen (hmmm.... da würd ich ja gerne mitmachen). Aber diese Monster sind Igitt. Dessen Mütter haben sich wohl mit einem Pferd gepaart, brrr.... Sowas gehört ausgelöscht, ist ja eine Beleidigung fürs Auge (außerdem sind die nicht grün)! Unsere Blechdose stürzt sich auf die drei und bindet sie an sich. Der Squig springt um die Mobs herum, der Dämon schickt Feuerwellen auf den dicksten Mob. Wir alle konzentrieren uns erstmal auf den und wirklich, nach kurzer Zeit liegt er am Boden und die anderen beiden sehen zu, dass sie Land gewinnen. Richtig so. Vor unserer Truppe muss man Angst haben, keine Frage. Unser Treiba hat ein glückliches Grinsen im Gesicht, zwei Paar Schuhe haben wir für ihn gefunden, so dass er auch mal wechseln kann. Frohgestimmt wuseln wir zurück zum Eingang. Es gibt noch zwei Gänge zu entdecken und zu plündern.
Rechts wird es spannend. Wir entdecken drei Portale, die uns in neue Gegenden führen, aber wirkliche Herausforderungen sind das für uns nicht. Inzwischen strahle auch ich ein bisschen, denn in einem der Mobs habe ich was Nettes gefunden. Da kann ich mir nen neuen Willenskraft-Talisman herstellen. Juchhu! Das freut mein kleines Githerz.
So wagen wir uns in die Mitte. Die Zauber fliegen, der Choosen haut rein bis zum geht nicht mehr, die Hexenkriegerin tanzt tödlich um die Mobs und der Treiba hat seinen Squig erstaunlich gut unter Kontrolle. Meine Robe weist auf jeden Fall noch kein neues Loch auf, so soll's sein. Plötzlich stehen wir in einer hohen Halle. In der Mitte ein Podest mit Altar, rechts und links gehen Treppen hoch, die einmal um den Raum herum gehen. Im Hintergrund fließt Lava die Wand herunter, heimeliges Heim, wirklich nett. So als Eingangshalle würd ich das auch nehmen. Leider steht da auf dem Podest so ein riesiges, rotes Monster mit fetten Hörnern auf der Stirn und einer großen Waffe in der Hand. Ich glaub, der macht ganz schön Aua. Aber nichtsdestoweniger wagen wir uns in den Raum, verteilen uns auf die Treppen und unseren Choosen schicken wir an die Front. Irgendeine Daseinsberechtigung müssen die Blechdosen ja haben, oder? Wir sind so richtig schön dabei, den roten Mistkerl zu verprügeln, da kickt der mit einem Mal alle durch den Raum und stürzt auf mich zu. Schnell die Beine in die Hand watschel ich mit uneinholbaren Gittempo die Treppen hoch. Der kriegt mich nicht, der kriegt mich nicht. Und wirklich. Ein beherzter Schwertschlag unseres Tanks und das Monster lässt mich in Frieden. Puuhh... Glück gehabt, bin ja auch ein Glücksgit. Kurze Zeit später liegt das gehörnte Mistvieh auch im Dreck und wir sind um eine Erfahrung reicher. In meiner Hand halte ich ein Ersatzhütchen und ein kleines Lächeln schleicht sich auf mein Grummelgesicht. Warcrypto legt den Arm um mich "Siehste, kleiner Git, manchmal lohnen sich solche Ausflüge doch". Ich schau zu ihr hoch und stoß ihr meinen Ellbogen in die Kniekehle "Nun lass Ordis moshen" und ein Siegeslied singend begeben wir uns zum Lindwurm. Es gibt noch viel zu tun.
14.12.09 17:26


2. Advent

Juchhu! 2. Advent! Morgens habe ich als erstes das zweite Lagerfeuer in meiner Hütte angezündet. Ach, was spiegeln sich die Flammen doch schick auf den Zwergenhelmen wieder. Kuschelig warm wirds langsam hier, so richtig gemütlich. Ich freu mich schon riesig auf den Blutigen-Abend, so zusammen mit meinen Kampfgefährten... und natürlich mit meiner Myr! Mist... Da fällt mir ein: ich brauch noch Glitzakram für sie! Ohoh... Wenn da nichts zwischen den Lagernfeuern liegt, nee, die Reaktion meiner Elfin will ich lieber nicht erleben. Da könnten meine Ohren noch länger werden, nee, das will ich nicht! Mit leichtem Panikblick begebe ich mich zu meiner Schatztruhe. Vielleicht finde ich da noch was Schickes, sonst habe ich ein Problem. Hmmm... Was haben wir denn da?
Neue Rüstungen für Schami. Die Teile sind doch viel zu klein für sie, nee nee.
Außerdem glänzende Wappen (liebevoll streichel ich darüber) und hohe Willenskrafttalismane. Nee, Willenskraft braucht sie nicht, das hat sie genug, der Dickkopf. Und die Wappen sind meins, die gebe ich nicht her.
Feuerwerk. Jain... Die sind schon reserviert für die große Blutigen-Abend Party. Erst wird gegessen, getrunken, gelacht, dann kommt Santa Orc mit Glitzakram für uns und im Anschluß gemeinsames Feuerwerk über der Hütte. Dazu werden die besten Schlachten des letzten Jahres nochmal durchgekaut, der Zwergenschnaps fließt in Strömen (Notiz für mich: besorg noch ne Buddel Elfenwein für Myr) und wir haben Spaß.
Aber was mach ich nur? Ich brauch doch etwas für Myr. So zerbreche ich mir meinen kleinen, süßen Gitkopf, als mich ein Klopfen an der Hüttentür aus meiner grummeligen Stimmung reißt. Czuky steht vor der Tür, ein Lehrlingsspalta, der sich enorm klein machen muss, um in meine Hütte zu gelangen. "Hast Du Zeit, Hochelfen moshen?" ist sein Anliegen. Hmm... Warum nicht? Schön Leichen plündern und vielleicht, vielleicht finde ich ja Glitzakram. Also ab nach Eataine! Auf unserem weißen Wolf und Wildschwein reiten wir so schnell wir können durchs Elfenland. Brrr... Denen würden so ein paar Schlammbecken echt gut tun, so Landschaftsmäßig. Wir geraten in ein paar Weinberge und stolpern mitten in die Hochelfen rein. Los gehts! Czuky schnetzelt sich durch die Spargel und ich heile, was mein Stab hergibt. 200 verängstigte Bürger müssen dran glauben, da taucht so ein Champ auf und will die rächen. Der hat aber keine Chance vor uns Grünhäuten, ha! Da liegt er im Dreck und ich wühle in seinen Knochen herum. Ich weiss ja, was meine Myr mag: mächtige Reliquienkästchen, Goldstaub und Medaillons. Und wirklich: ich werde fündig. Meine Satteltaschen werden immer voller, mein Wolf sackt schon ein bisschen ein in den Beinen, zum Glück ist der kräftig und hält das aus. Dazu noch einige Buddeln elfischer Wein, perfekt! Nach einer Stunde steht Czuky völlig verschwitzt neben mir, ich glaube, es wird Zeit nach Hause zu reiten. Er hat ordentlich Kampferfahrung bekommen und ich brauch mir keine Gedanken mehr über Glitzakram für den Blutigen-Abend machen. So kommen wir erschöpft aber zufrieden in unserem Dorf an und ich machs mir gemütlich vor meinen Lagerfeuern und träum von meiner Myr. Und was Santa Orc wohl für mich hat? Ich bin gespannt.
Und damit Ihr mich versteht, hier ein Foto von Myr und mir, wie ich schützend meine Arme um sie lege:

7.12.09 19:48


1. Advent

Adventszeit. Auch bei uns Gits ist diese Zeit etwas besonderes und wir freuen uns auf den Santa Orc, der am Blutigen-Abend Glitzakram für all die "lieben" Gits bringt, wobei natürlich "lieb" in den Augen des Betrachters liegt: Haste viele Ordis gemosht, dann biste lieb. Die Kutsche des Santa Orcs wird von 4 Wildschweinen und 4 Wölfen gezogen, die auf die Namen "Wechda", "Ausmweg", "Platzda", "Machplatz", "Machdiewech", "Willwech", "Brülllaut" und "Harald" hören, wobei sich niemand den letzten Namen erklären kann. Hat wohl was mit den Vorfahren von Chefe zu tun... Es ist schon ein toller Anblick, wenn dieses Gespann durch den Sumpf angerauscht kommt. Um gegen Angriffe der gierigen Zwerge gewappnet zu sein, begleiten zehn bis an die Haare bewaffnete Goblin-Wichte den Zug. Sie stehen rund um die Kutsche und sind bereit, alles abzuwehren, was sich an die Kutsche wagt und nicht grün ist. Seit letztem Jahr werden auch grüngefärbte Zwerge gnadenlos weggemosht, nachdem wir feststellen mussten, dass grüne Haut nicht gleich Grünhaut bedeutet, aber über die Geschichte reden wir nicht gerne (nur damit Ihr Zwerge nicht auf falsche Ideen kommt: grünfärben hilft nicht mehr!).
Santa Orc selber trägt eine dunkelgrüne Zipfelmütze, seine Hauer sind goldenglitzernd und seine Statur stellt jeden Schwarzork in den Schatten. Dabei hat er einen großen, einen riesigen schlammbespritzten Sack, der bis obenhin voller Glitzakram und anderen Belohnungen steckt. Ist das jedes Jahr wieder aufregend. Jeder Schamane, jeder Treiba versucht noch auf den letzten Drücker der beste Mosher zu sein, und sein Heim mit möglichst vielen Trophäen zu schmücken. Meine Hütte habe ich mit neuem Schlamm ausgelegt, an den Wänden glitzern die frisch polierten Helme von Zwergen, Menschen und Elfen, die das Pech hatten, mir aufm Schlachtfeld zu begegnen. Auch die Federboa eines Ritters ist dabei, schöne pinke Federn, die leider schon ein bisschen gelitten haben. Wie man mit sowas rumlaufen kann, werde ich wohl auch nie verstehen... Wobei... Meine Myr nur mit dieser Federboa... Hmmm.... Oh, ich drifte ab; das geht Euch nicht ans; also wo waren wir? Ach ja, der Adventsschmuck. 4 Lagerfeuer sind in meiner Hütte verteilt, jeden Sonntag wird das nächste angezündet. Letzten Sonntag wurde das erste entzündet und brennt nun bis zum Blutigen-Abend. Um jedes Lagerfeuer herum liegen Stern-Muster aus Knochen der Feinde. Von der Decke hängen erbeutete Bögen, Stäbe und Schwerter, da frohlockt mein kleines Githerz. Frohen Mutes schau ich mich so um. Im Vergleich zu letztem Jahr ist das mal ein richtig toller Adventsschmuck, Santa Orc wird stolz auf mich sein und mir meinen wohlverdienten Glitzakram nicht verweigern. War echt ein "lieber" Git und habe ja noch ein paar Tage Zeit, um noch "lieber" zu sein.
Auch die Hütten meiner Kumpels strahlen. Quacksalber hat eine Girlande aus Hochelfenhaaren und -knochen geflochten und rund um seine Eingangstür angebracht. Hab nicht gedacht, dass er so eine kreative Ader besitzt, wow. Grasseluk und Gimz haben ihre Hüttenwände mit dem Blut der Feinde gestrichen und sind nun lautgröhlend dabei, ihre Gassquigs zu trainieren, ein Adventslied zu blubbern (Hilfe!). Ich glaube, denen ist der Zwergenschnaps nicht bekommen. Meine Hände um das wärmende Getränk gelegt, schaue ich in den sternenvollen Himmel mit dem rötlich schimmernden Monden und träum von den kommenden drei Wochen. Ich glaub, das wird eine richtig schöne Adventszeit.
3.12.09 15:27


Über Gits und Squigs

Was für ein schöner Herbsttag: Die Sonne scheint, ein leichter Wind weht uns den Geruch von Schlamm um die Nase, während Grasseluk und ich seine Squigs trainieren. Oder sollte man sagen, versuchen zu trainieren? Die wollen leider nicht ganz so wie Grasseluk es sich wünscht. Diese Squigtreiba sind schon erstaunlich. Hantieren mit Speer und Bogen und haben außerdem noch Squigs, die loyal für sie kämpfen (sollen). Leider kann es da schon mal Probleme geben, wenn diese Mäuler auf zwei Beinen den Treiba nicht akzeptieren. Ich wische mir den Sabber eines Hornsquigs von meiner Robe und entdecke dabei ein neues Loch, grrr. Das war schon der dritte, der nicht auf Grasseluk hören wollte. Ich hab ja eigentlich nichts mit diesen Squigs zu tun (außer dass sie fritiert und überm Feuer gebrutzelt ganz appetitlich sein können), aber man hilft ja Freunden, wenigstens so ab und zu. Meine Heilmagie verbindet die Wunde an seiner Schulter und Grasseluk schaut mich dankend an. "Die Gassquigs und normalen Squigs hab ich ja schon ganz gut unter Kontrolle, nur die Hornsquigs wollen nicht ganz" Ist ja was ganz Neues, denk ich so. Mit einem Mal tauchen zwei Wölfe am Feldrand auf, auf den Rücken zwei Gits: Luciva, mein alter Kampfgefährte, und sein Lehrling Gimz. Noch zwei Treibas, seufz. Den Stab fest im Griff gehe ich ihnen entgegen. Mal gucken, was die wollen. Wenn die auch trainieren wollen, dann tu ich mir jetzt schon leid.
"Hey, schwingt Euch auf Eure Wölfe" schreit uns Luciva entgegen. "Altdorf brennt, lasst uns mitmoshen" Gimz grinst übers ganze Gesicht vor Vorfreude. Okay, das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Und mit Grasseluks Versprechen, heute keinen weiteren Hornsquig zu beschwören, reiten wir los Richtung Imperiumshauptstadt. Schon aus der Ferne riechen wir Rauch mit dem strengen Geruch des Bluts vermischt, Schreie von Freund und Feind dringen an unsere Ohren. Es muss schon ein ehrfurchtsvoller Anblick gewesen sein, wie wir 4 Gits nebeneinander in die Stadt reiten. Die Meute rennt lieber von uns weg. Ha, da sind wir also mal wieder. Diese Stadt habe ich ja schon fast liebgewonnen, so viel Glitzakram wie ich hier schon gefunden habe. Diesmal wirds aber anstrengend, so mit 3 Treibas und deren Squigs. Ich armer, armer Schami...
 
Am Kreis des Imperators finden schon die ersten Gefechte statt. Die Pfeile meiner Treibas schlagen gute Lücken in die feindlichen Reihen. Zusammen mit Dunkelelfen, Orks und Chaoten dringen wir vor Richtung Zentrum, das bald uns gehört. Weiter Richtung Marktplatz. Auf meine Bitte schießt Gimz eins der Schweine zum Abendbrot. Das gibts heut abend zum Feiern, denn dazu haben wir jeden Grund. Die Ordis haben keine Chance, wir verprügeln sie nach Strich und Faden, hetzen sie durch ihre eigene Stadt. Ha, so macht das Spaß. Mit einem Mal pickt mich was in den Hintern, aua. Steht so ein Hornsquig vor mir und springt mich an. "Grasseluk!!!" Mein Schrei schallt durch die Gassen. Kleinlaut schaut er mich an "Wollt doch nur gucken, wie mein neuer Bogen funktioniert, den ich hier gefunden habe." Grummelnd packe ich mir nen dicken Verband auf die Wunde. Ich brauch dringend ne neue Robe oder jemanden, der die stopfen kann... Na ja, eh Zeit, hier abzuhauen. Die Stadt ist geplündert und steht in Flammen. Da ist nichts mehr zu erbeuten. Also ziehen wir vier wild gestikulierend, feiernd und singend Richtung Heimat. Ich glaub, das wird noch ne lange Nacht.
30.11.09 17:01


Ordis moshen

Ein kalter Wind bläst von der Chaoswüste in meine Richtung und bringt den Geruch nach Blut zu uns. Mein Wolf hebt die Nase und auch ich schnupper laut. Kämpfen. Ich will kämpfen! Die komischen Hochelfenspargel, dicken Zwerge und stolzen Imperiumseinwohner haben sich wieder zusammengetan und tummeln sich in der Nähe der Unvermeidlichen Stadt. Auch wenn das nicht die Grünhaut-Hauptstadt ist, so verbindet mich doch was mit der Stadt und die Ordis will ich da nicht sehen. Die haben da nichts zu suchen. Will die wegmoshen! Bei den Dunkelelfen ist heut abend schon Hopfen und Malz verloren, die letzten Schlachten werden nun in Schwarzfels und in der Wüste vor mir geschlagen.
Kaum streckte ich am späten Nachmittag die Nase aus meiner Hütte, ereilte mich schon der Ruf von Quacksalber. Sie bräuchten noch nen Heiler in Gruppe. Die Zauberinnen sprengen sich die ganze Zeit selber in die Luft und die Orks... Na ja, man braucht sich ja nur die Größe ihres Gehirns im Verhältnis zu ihrer Körpermasse anschauen, um zu wissen, dass die unbelehrbar sind. Auf Knien haben sie um meinen Dienst gebettelt (*), ha, da sagt man doch gerne zu! Also, Stab gezückt, noch schnell ein paar Heilkräuter gekauft und los gings in die Wüste. Beim Anblick unserer kleinen Gruppe wird mir ja so ein bisschen anders. Wie sollen wir damit dieses Land hier verteidigen? Egal. Moshen! Blutrausch! Mit einem lauten Waagh!!! ziehen wir los, zerschlagen kleine Ordergruppen, die sich abseits der Masse halten, die Nordburg ist verloren, um jedes Schlachtfeldziel wird sich gekloppt bis aufs Blut. Nach einigen Stunden sind die Schlachtfeldziele unser und die Nordburg auch wieder. Frohen Mutes ziehen wir Richtung Süden in dem guten Gewissen, dass alle Ordis geflohen bzw. tot im Wüstensand liegen, da erreicht uns die Schreckensmeldung, dass das Grünhautland verloren ist. Schmerzwellen ziehen durch meinen Körper, ich seh rot. Wie können die es wagen! Meine Heimat in der Hand der Zwerge! Ich steh kurz vorm Amoklauf. Schnell! Ab zum Schlund! Wir müssen die Unvermeidlichen verteidigen, keine Gnade den Ordis.
Nach einer gefühlten halben Ewigkeiten müssen meine Augen wirklich die ersten Hochelfen in unserer Stadt sehen, dahinter folgen Zwerge (eine Beleidigung fürs Auge!) und Ritter, auch Feuerfuzzis sind dabei. Wutschnaubend stütze ich mich auf meinem Stab und grummel vor mich hin. Zum Glück gehts den anderen ähnlich und wir stürzen uns in den Kampf. Raus müssen die, raus. Und das schnell!!! Meine Heilzauber wirken, die Zauberinnen können bomben und die Orks mit ihren Äxten die Schädel der Ordis spalten. Blut fließt durch die Straßen der Stadt, wir drängen sie immer mehr zurück. Die Hexenjäger hängen an mir wie ich am Glitzakram, aber die Orks sorgen schon dafür, dass Hexenjägerblut vergossen wird. Da taucht mit einem Mal General Laucher und Kumpane auf, um diese Ordnungsleute zu unterstützen. Igitt! Der ist hässlich! Gänsehaut am Körper ziehe ich mich lieber zurück, die anderen schlauerweise hinterher. Aufm Apex entscheidet sich die Schlacht! Wir haben es geschafft und die Angreifer aus der Stadt getrieben. Erschöpft schaue ich mich um und genieße das Gefühl, dass wir gesiegt haben. Weg sind die Ordis, endlich. Die Stadt ist wieder unser. In meinen Taschen trage ich ein paar Wappen, Geld und Schnaps (Zwerge hau ich doch immer wieder am liebsten!), das hat sich mal wieder gelohnt. Jetzt kann ich wieder für nen Tag ruhen bevor die nächste Schlacht ansteht! Waagh!
* "Beweg Deinen faulen Hintern oder ich zieh Dich an den Ohren hierher"
25.11.09 16:18


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