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Körmits Jahresrückblick

Es ist großes Neujahrs-Git-Treffen in unserem Dorf. Wir sitzen gemütlich ums Lagerfeuer, trinken erbeuteten Zwergenschnaps und Elfenwein, die Stimmung ist ausgelassen und wir kommen - wie sollte es anders sein - ins große Plaudern. Quacksalber erzählt von den großen Schlachten des letzten Jahres, der Nachwuch hängt gebannt an seinen Lippen und meine Gedanken gehen auf Reise. Was war das doch für ein Jahr und wieviel ist passiert, was hat einen geprägt, was gerät fast in Vergessenheit, worüber musste man lachen, worüber weinen, was war sinnvoll, was einfach nur zwecklos. Es wird also Zeit für
"Körmits Jahresrückblick".
Zusammen mit dem Treiba Luciva betrat ich im Juni das Schlachtfeld. Lucivas Squigs waren anfangs eine wahre Plage, nach kurzer Zeit gewann ich sie doch recht schnell lieb: Wenn der Squig doch sterben musste, hatten wir noch die Möglichkeit uns zu wehren, bis der Mob denn bei uns war. Das war auch nicht feige von uns, sondern strategischer Rückzug, um das mal klar zustellen! Pöh.
Im Ostland und Land der Trolle hatten wir die ersten richtigen Schlachten und konnten die ersten Burgen erobern, metzelten Ordis, mussten selber einige Wunden einstecken, lernten neue Leute kennen, alte Kampfgefährten von Carroburg trafen bei uns ein und es wurde Zeit für unsere eigene Gilde.
Am 26. Juni 2009 riefen Luciva und ich mit Hilfe einiger Kampfgefährten aus dem T2 "crank" ins Leben, wobei der Name = Programm ist:
C wie 'chaotisch'
R wie 'radikal'
A wie 'adrenalinfördernd'
N wie 'nervenaufreibend'
K wie 'kampferprobt'
Noch vor Ende des Jahres haben wir Gildenlevel 30 erreicht und können inzwischen eine recht schlagkräftige Truppe um uns scharren, vor allem viele Gits, aber das ist ja auch kein Wunder, denn wir sind nun mal die Bestan! (und wer daran zweifelt, kriegt meinen Stab solange auf den Kopf geknallt, bis er es endlich einsieht)
Kaum im letzten Viertel unserer Ausbildung angekommen, mussten wir das erste Mal die Unvermeidliche verteidigen, was wir natürlich auch erfolgreich schafften. Was war das dann aufregend, als wir dann das erste Mal in Altdorf standen und die Stadt abfackeln durften.
Eines der dämlichsten, witzigsten und denkwürdigsten Erlebnisse hatte ich in den Ländern der Toten: Eine Grab-erfahrene Gruppe engagierte mich als Heiler und kam auf die Idee, das Grab von den Feinden zu reinigen. Wir stürzen uns voller Elan ins Grab, das Adrenalin schießt durch unsere Adern: Feinde moshen! Im Vorraum stolpern wir über einen gepanzerten Zwerg, der sofort umgehauen ist. Voller Siegesgewissheit laufen wir durch die Gänge bis zum 5. Boss, nirgendswo stoßen wir auf weitere Feinde, aber irgendwo müssen die doch sein. Auf dem Rückweg schauen wir in jede Ecke, räumen die Skelette zur Seite - nicht dass sich jemand dahinter versteckt hat -, das Adrenalin wandelt sich um in Frust und Verzweiflung: da steht doch so ein Elf am Ordereingang versteckt in der Ecke und ist für uns von unten nicht angreifbar. Stattdessen wird emotet und ich musste herzhaft lachen. Sowas kann auch nur mir kleinen Git passieren. Aber wieder typisch Hochelf: versteckt sich statt zu kämpfen, pfui! Dort lernte ich auch Warcrypto kennen, die ich an meiner Seite sehr schätze, auch wenn ich den Kelch schon so manches Mal zu spüren bekommen habe... Na ja, Dunkelelfen sind ja manchmal etwas ungeduldig, vor allem mit kleinen, vorlauten und wissbegierigen Gits. Die verstehen eben nicht die Grundsätze des Gitlebens: Glitzakram gehört alles mir und wenn was glitzert, muss das sofort inspiziert werden. Sonst kommt nachher noch so ein Zwerg vorbei und will das stehlen. Das geht ja mal gar nicht. Also: drauf und alles meins! Neuerdings läuft bei uns in der Gegend übrigens so ein Lehrlingsschamane namens Glitzakram rum. Den stecke ich aber lieber nicht in meine Schatztruhe, sonst bedient der sich da noch. Nee nee, Gegner, den darfste behalten, versprochen!
Tja, meine geliebte Myr weilte eine Zeit in Asien - ach, was war mir da doch langweilig - doch zum Glück kam sie bald zurück. Hatte eben Sehnsucht nach ihrem Lieblingsgrummelgit. Kann man ja verstehen, bin ja auch zu schnuckelig und liebenswert.
Manche der Ordis lernte man schätzen und ich freu mich immer wieder, wenn ich einen geschätzten Gegner auf dem Schlachtfeld begegne. Die scheinen mich allerdings nicht zu schätzen oder warum habe ich immer wieder diese blöden Hexenjäger an mir kleben? Man haut keinen kleinen Git, also wirklich. Das müssen manche doch noch lernen, hmpf.
Und nun sitze ich hier mit all meinen Kampfgefährten in sternenklarer Nacht, der Himmel wird von Feuerwerken erleuchtet und bin doch sehr zufrieden mit dem letzten Jahr. Meinen neuen Stab mit dem gelben Halbmond aus dem Verlorenen Tal fest in der Hand freue ich mich auf das kommende Kampfjahr, neue und alte Freunde sowie Gegner und so manche spannende Schlacht!
/toast
4.1.10 18:01
 


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